Training
17.08.2026
Mit Netzwerk und Leidenschaft zum lokalen Praxisimperium
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Die Erfolgsgeshichte von Kurasan
2017 gründete Benedikt Hettich in Karlsruhe seine erste Physiotherapiepraxis. Es sollte der Auftakt werden für eine erfolgreiche, eher ungeplante Expansion auf mittlerweile zehn Standorte. Wir sprachen mit dem sympathischen Inhaber der Kurasan-Praxen über die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren.
Wir treffen Benedikt in einem der neueren Standorte im Karlsruher Stadtteil Neureut. Auf einer Fläche von 300 qm arbeiten hier 7 Angestellte. Neben Behandlungsräumen verfügt der Standort über eine großzügige Trainingsfläche.
Aktiver Therapieansatz
Benedikt ist es wichtig, einen aktiven Therapieansatz zu verfolgen. Gleichwohl hält er passive Anwendungen auf der Bank für ebenso wichtig im Rahmen der Rehabilitation. Im Regelfall werden die Patienten 1:1 betreut und wenn möglich, auch vom gleichen Therapeuten.
Als gelernter Physiotherapeut weiß Benedikt, wovon er spricht, und ist auch selbst noch immer aktiv. Am meisten Spaß macht ihm die Arbeit mit Sportlern, für die er sich gern Zeitblöcke freihält. Auch er hat jahrelang aktiv Handball gespielt, bevor er verletzungsbedingt in die Trainerrolle wechseln musste. Der Bezug zum Sport ist gleichzeitig einer seiner Erfolgsfaktoren. Denn Benedikt verfügt über ein großes Netzwerk, was ihm bei der Expansion sehr nützlich war.
Start mit der ersten eigenen Praxis
„Ich wollte unbedingt eine eigene Praxis gründen und hatte auch schon gute Mitarbeiter an der Hand“, blickt der Praxisinhaber zurück. Seitdem hätten sich immer wieder Möglichkeiten eröffnet, die er dank seiner vielen Kontakte im PhysioBereich auch nutzen konnte. Oft seien Leute auf ihn zugekommen.
Mehrere seiner Praxen sind an Fitness-Studios angegliedert und ermöglichen auf diese Weise Trainingsmöglichkeiten. Zudem bietet er auch Hausbesuche an, was seinen Mitarbeitern die Möglichkeit auf attraktive Nebenjobs ermöglicht. Die Teilzeitquote in der Physiotherapie ist für ihn aber auch eine Herausforderung.
Fleiß & Teamgedanke
Natürlich war die Entwicklung kein Selbstläufer und verlangte ihm einiges ab. In den ersten drei Jahren habe er kaum Urlaub gemacht und es habe viele lange Tage gegeben, erinnert er sich. Auch sei er sich der Verantwortung bewusst, die er für seine Standorte und für seine Mitarbeiter trage.
Besonders wichtig ist ihm das Miteinander: „Neben fachlichen Aspekten ist es sehr wichtig, dass sich die Mitarbeiter gut untereinander verstehen und als Team funktionieren. Wer sich wohl fühlt, wird auch gute Arbeit leisten.“ In einem Fall klappen die Absprachen sogar so gut, dass es an einem Standort keine Empfangskraft braucht. Der Inhaber fördert das Miteinander durch regelmäßige Teamevents.
Raum für Entfaltung & Netzwerk
Benedikt ist es wichtig, dass seine Mitarbeiter viele Fortbildungen machen, die Kosten übernimmt er dabei. Die Therapeuten sollen Raum zur Entfaltung bekommen, Spezialisierungen ergäben sich so von allein. Dass er bei seinen zehn Praxiseröffnungen seit 2017 kaum Probleme bei der Mitarbeitersuche hatte, liegt auch an seiner Tätigkeit als Dozent in einer Physiotherapieschule. Viele seiner ehemaligen Schüler arbeiten nun bei ihm. Neben der guten Stimmung ist auch der aktive Ansatz mit vielen Möglichkeiten auf der Trainingsfläche ein überzeugendes Argument. Die Trainingsfläche in Neureut ist großzügig und optisch ansprechend gestaltet.
Partner: Augenmerk auf Preis und schnelle Lieferung
Der Praxisinhaber achtet bei der Auswahl seiner Partner auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ebenso wichtig ist ihm die schnelle Verfügbarkeit einer Bestellung. Er möchte seine Projekte gern schnell umsetzen.
Beide Kriterien erfüllt Sport-Tec aus seiner Sicht sehr gut. Im Rahmen einer Online-Recherche war er auf das Unternehmen aus Pirmasens aufmerksam geworden und erinnert sich an ein Gespräch mit Vertriebsleiter Markus Hodyas: „Ich brauche sechs Therapieliegen und ein KG-Set innerhalb einer Woche. Geht das?“ Sport-Tec konnte den Kundenwunsch erfüllen. Und durfte sich daher auch über Folgeaufträge für andere Standorte freuen.
Offen für weitere Standorte
Kommen bald noch neue Kurasan-Standorte dazu? Benedikt ist nicht abgeneigt und kann sich auch vorstellen, bereits bestehende Praxen in Karlsruhe und Umgebung zu übernehmen. Die Nachfrage sei weiterhin groß.
Er erwartet in Zukunft eine größere Rolle von Privatleistungen und hofft, dass das Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung noch größer wird. In den vorigen Jahren hat er diesbezüglich wahrgenommen, dass sich seine Patienten aktiver einbringen.
Philipp Hambloch
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