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Zur Eventübersicht02.02.2021
Frisches Geld in der Krise
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Die Corona-Strategie von EGYM
Welchen Weg geht Egym während der Corona-Krise? Gründer Philipp Roesch-Schlanderer äußerte sich gegenüber dem Handelsblatt über seine Strategie.
Infolge der ersten Schließung habe man sich zeitnah von 100 der 450 Beschäftigten trennen müssen. Danach entwickelte das Unternehmen ein "Immunity Boost Programm" für Fitnessstudios, dass vor allem die Stärkung des Imunsystems im Blick hatte. Als die Studios dann wieder öffneten, ließen sich mithilfe von Egym Buchungen planen und Abstände kontrollieren.
Dank des eingeschlagenen Weges konnte Egym die Folgen der Krise relativ gut abfedern und einen Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres (82 Millionen Euro) einfahren. Damit wurden zwar die vor Corona gesetzten Ziele verpasst, aber nach Informationen des Handesblatts blieben die Geldgeber dem Unternehmen treu und investierten sogar weitere 28 Millionen Euro.
Philipp Roesch-Schlanderer bezeichnete 2020 und 2021 als Jahre im "Safety-Car-Modus", um keine Unfälle zu bauen. Langfristig ist er aber optimistisch und erwartet für 2022 wieder ein starkes Wachstum für die Branche.
Der Egym-CEO bezeichnete den Umgang mit der Fitnessbranche als "grausam". Es sei nicht richtig, ausgerechnet die Einrichtungen dichtzumachen, die den Menschen helfen, ihr Immunsystem
im Kampf gegen das Virus zu stärken. Roesch-Schlanderer ist davon überzeugt, dass die Studios nach Corona gute Aussichten haben, wenn Sie die Vorteile ihres Angebots gut präsentieren und sich weiter digital vernetzen.
Vor der Corona-Krise wollte Egym an die Börse. Dieses Vorhaben wird wohl wieder ein Thema sein, wenn die Pandemie überwunden werden konnte.
Egym
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