Therapie
31.08.2020
Vermeidung von Hüft- und Knie-TEPs
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Versicherte der R+V BKK können sich ab sofort nicht nur die FPZ RückenTherapie, sondern auch die FPZ HüfteKnieTherapie verordnen lassen. Die Krankenkasse gehört damit zu den ersten Kostenträgern, die die neue und hybride Arthrose-Behandlung übernehmen.
Inhalt und Hintergrund der Therapie
Doch was ist das Besondere an der FPZ HüfteKnieTherapie? Die neue, jetzt von der R+V BKK in ihr Versorgungsprogramm aufgenommene Arthrose-Behandlung, ist eine Symbiose aus individuell angepassten, progressiven Vor-Ort-Trainingsmaßnahmen, ergänzender Schmerzedukation und Online-Therapieeinheiten.
Das erklärte Ziel ist die Vermeidung von Hüft- und Knie-Totalendoprothesen (TEPs). Denn, die Hauptursache für eine neue Hüfte ist Verschleiß (Arthrose). In Deutschland werden aktuellen Angaben zufolge pro Jahr mehr als 200.000 Hüftprothesen implantiert. Die Operationen erfolgen dabei vor allem an Patienten ab dem 40. Lebensjahr. „Gerade bei dieser Zielgruppe könnte eine Operation durch die medizinisch kontrollierte und betreute Kräftigung der umliegenden Muskulatur vermieden werden“, ist sich Dr. Frank Schifferdecker-Hoch sicher. Der 52-jährige ist Geschäftsführer des Forschungs- und Präventionszentrums FPZ sowie vielzitierter Experte für digitale Präventions- und Therapieprogramme. Er beschreibt mit dieser Aussage das Ziel, welches die R+V BKK mit der neuen Arthrose-Behandlung noch erreichen will.
Online Arzt optional
Ebenfalls erwähnenswert und sicherlich ein Pluspunkt aus Patientensicht: Die medizinische Eignung für die Teilnahme an der Therapie kann entweder klassisch durch einen niedergelassenen Arzt oder aber durch einen Online Arzt überprüft werden. Dazu führt der Mediziner mit seinem Patienten ein 20minütiges Anamnesegespräch über eine gesicherte Internetverbindung. Als Entscheidungshilfe dient ihm dabei ein standardisierter Fragebogen.
Bekommt der Patient das OK für die Teilnahme, kann er sofort in einem lizensierten FPZ Therapiezentrum mit dem Training beginnen. Ein passendes Therapiezentrum in der Nähe lässt sich leicht lokalisieren über: www.fpz.de/#finder
Foto: Jennifer Braun / FPZ
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