Szene & Events
Zur Eventübersicht05.07.2021
Gewichtsreduktion & Motivation
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Nächstes Symposium des Fitnesswissenschaftsrates am 9. August
Am 8. August veranstaltet der Deutsche Fitnesswissenschaftsrat sein nächstes Synposium. Thematisch werden dieses Mal Gewichtsreduktion und Motivation behandelt.
Effektives Abnehmen durch Sport und Ernährung
Prof. Dr. Karsten Köhler, Ernährungswissenschaftler, TU München
Der Wunsch nach einer Gewichtsreduktion zählt zu den wichtigsten Motiven für die Teilnahme an einem Fitnessprogramms, allerdings führt alleiniges Sporttreiben in vielen Fällen nur zu einer geringfügigen Gewichtsabnahme - die Ursachen hierfür sind vielfältig und betreffen sowohl Veränderungen in der Körperzusammensetzung und der Regulation der Nahrungsaufnahme. Paradoxerweise erklären diese Phänomene, warum körperliche Aktivität für ein langfristiges Gewichtsmanagement reinen Ernährungsmaßnahmen deutlich überlegen ist.
Die Intentions-Verhaltenslücke – Wie überwinde ich den inneren Schweinehund?
Prof. Dr. Christoph Englert, Psychologe, TU Dortmund
Mangelnde körperliche Aktivität ist assoziiert mit einer Reihe von Zivilisationskrankheiten, wobei ein substantieller Rückgang an Bewegung zu Verlusten der zuvor erzielten Fitness- und Gesundheitseffekte führen kann (Mujika & Padilla, 2000). Trotz des Wissens um diese positiven gesundheitlichen Effekte brechen mehr als die Hälfte der Kursteilnehmer*innen ihre Teilnahme an Sportkursen nach einem Zeitraum von drei Monaten ab (Finne, Englert & Jekauc, 2019). Im vorliegenden Beitrag sollen die psychologischen Einflussfaktoren auf die körperliche Aktivität vorgestellt und Maßnahmen zur Förderung der körperlichen Aktivität diskutiert werden.
Anschließend wird es wieder eine Podiumsdiskussion mit allen Mitgliedern des Rates geben.
Datum: Montag, 9. August, 16 Uhr. Hier geht zum Event auf Zoom.
Der Deutsche Fitnesswissenschaftsrat
Wissenschaftler*innen von acht verschiedenen Universitäten und Hochschulen haben sich zusammengefunden und den Deutschen Fitnesswissenschaftsrat gegründet. Die Mitglieder kommen aus dem Bereich der Sportwissenschaft, der Medizin, der Ernährungswissenschaft, der Biologie und der Psychologie. Mittlerweile umfasst der Rat zehn Mitglieder. Zuletzt stieß Prof. Dr. Chris Englert dazu und schließt damit eine Lücke im Bereich der Sportpsychologie.
Ziel des Rates ist es, sowohl als Forschungsverbund Studien im Bereich Fitness zu betreiben, als auch Empfehlungen für die Praxis aus der Wissenschaft zu generieren. Die Gründungsidee des Fitnesswissenschaftsrat war es, unabhängig von wirtschaftlichen oder politischen Interessen, wichtige praxisrelevante Zukunftsthemen aus wissenschaftlicher Sicht zu analysieren und nach gängigen wissenschaftlichen Kriterien zu bewerten. Er bietet damit der Fitnessbranche und allen Fitnesstreibenden eine Hilfestellung an, immer über aktuelle wissenschaftlichen Erkenntnisse informiert zu sein.
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