Szene & Events
Zur Eventübersicht19.01.2026
Extremsport für den guten Zweck
©
Bei Aktionen für den guten Zweck denkt man in erster Linie an Charity-Events oder Spendenläufe. Maximilian Breitsprecher verbindet seine hohe Affinität zu Extremsport mit Spendenaufrufen. Dabei hat er beispielsweise schon mit einer 50kg schweren Kugel auf der Schulter den Brocken erklommen. Prägend und inspirierend für ihn war dabei ein persönlicher Schicksalsschlag.
Um zu verstehen, wie Max tickt, vorweg eine kurze Anekdote aus unserem Gespräch: Als er im vergangenen Herbst 30 Jahre alt wurde, entschied er sich – in Absprache mit seiner Partnerin – statt einer großen Feier für einen Ultra-Marathon zur Zugspitze. „Es war ein sehr schöner Geburtstag, abseits von allem“, berichtet er.
Sport spielte in seinem Leben schon immer eine große Rolle, auch beruflich. Es war aber ein anderes, trauriges Ereignis, das später seine besonderen Spendenaktionen initiieren sollte. Im Jahr 2015 verlor Max seinen Vater an den Krebs, nachdem er jahrelang dessen Kampf gegen den „Killer“ miterlebt hatte. „Krebs ist der Endgegner. In dieser Zeit war alles andere egal“, blickt er zurück.
Erste Aktion 2023
In sportlicher Hinsicht fand er mit dem Triathlon ein Format, das für ihn die Komponenten Kraft und Ausdauer ideal verbindet. Irgendwann entstand dann die Idee, seine Leidenschaft mit Spendenaufrufen zu verbinden. Im Jahr 2023 setzte er seine erste Aktion um und lief einen Ultra-Marathon mit einem Baumstamm auf dem Rücken. Von Beginn an begleitet er seine Extremsport-Aktionen via Instagram. Auch die Vorbereitung dokumentiert er mit Bildern und Videos. Das Ziel sind möglichst große Spendensummen für die Deutsche Kinderkrebsstiftung.
Besondere Motivation
Und es klappte wie erhofft: Er schaffte die Challenge und erreichte eine Spendensumme von knapp 10.000 €. „Mein Vater war auch sportlich und hat trotz der Krebserkrankung immer weitergemacht. Im Vergleich dazu bin ich als gesunder Mensch maximal privilegiert“, erklärt er seine besondere Motivation.
Mehr Aufmerksamkeit und mehr Spenden
Der doppelte Erfolg motivierte ihn zu weiteren Aktionen. Als er eine 50 kg schwere Steinkugel in neun Stunden hoch zum Brocken trug, erreichte er damit eine hohe Aufmerksamkeit, auch durch einen Live-Stream und einen TV-Auftritt.
Neben ein paar Tausend € an Spenden ehrte ihn die Stiftung auch für seine besondere Spendenidee. Max freut sich, dass er das Leben der erkrankten Kinder durch die Spenden erträglicher machen kann. Heilung sei immer das oberste Ziel, aber durch die Spenden können auch andere Maßnahmen rund um die Palliativbetreuung und den Aufenthalt im Hospiz finanziert werden.
Was machen die Aktionen mit seiner Gesundheit? Obwohl er sich bestmöglich durch Training auf die extremen Belastungen vorbereitet, sind die Tage danach eher unangenehm. Er will sich allerdings auch nicht verletzen oder gesundheitlich nachhaltig schaden und würde eine Aktion daher notfalls auch abbrechen.
Ziele für 2026
Für 2026 hat er zwei weitere Aktionen geplant. Über Instagram (maximus_breitsprecher) und Youtube (@MaxBreitsprecher) will er die Reichweite für den guten Zweck deutlich erhöhen. Sein ehrgeiziges Ziel sind 100.000 Follower.
Hauptberuflich ist Max übrigens seit zwei Jahren als Consultant bei ACISO aktiv. Er freut sich, dass er in einigen betreuten Studios bereits bei der Umsetzung von Spendenaktionen mitwirken durfte. Und in gewissen Stresssituationen kann er auf die durch den Extremsport erworbene Resilienz zurückgreifen, die ihm eine adäquate Einordnung ermöglicht.
Philipp Hambloch
‹ Zurück
Ernährung & Wellness
24.01.2026
Neues digitales Programm für nachhaltiges Abnehmen
myshape
20.01.2026
Expansion nach Frankreich
RelaxSensation verkündet Vertriebspartnerschaft
16.01.2026
Warum Neujahresvorsätze fast immer scheitern
Der Jahreswechsel aus der Perspektive der Entscheidungspsychologie
15.01.2026
Neuer Gesundheitsplayer entsteht
Playlist und EGYM fusionieren




